Dönkes
Kohlgang 2004
"Für den Verdauungsschluck nach dem Essen und die trockenen Kehlen während des Kohlgangs wird von Seiten der Kompanie
gesorgt!" So die Ankündigung. Mitgebracht wurde von unserem Kompanieführer ein "HeiligenSchein". Da dieser jedoch in
einer schweren Tonflasche war, hat sich Ralf wohl etwas vertan, so dass nach ungefähr 10 Schluck Schluss war!
Wir vergeben den Heiligenschein 2004 an unseren Kompanieführer!
25. Kompanieball im November 1999
Unsere vielgeliebte Kompaniemutter ist als begeisterte Tänzerin bekannt. Und so war es nicht verwunderlich, dass siesich nach einer Tanzpause auf dem Absatz umdrehte, um ihrer Leidenschaft zu frönen. Pech, dass der Fuß nicht so wollte wie sie, und nicht mitkam. Auf einem Stuhl sitzend wurde sie "zur Seite" an die Theke gesetzt (um auf den Krankenwagen zu warten) - und alleFeiernden hielten dies für einen Scherz.
Im Krankenhaus brachte ihr dieser Knochenbruch den Namen "Tanzmariechen" ein.
Orden 1985
Günter Kiesow holte sich vor etlichen Jahren, als er noch nicht grau war, den Schwanzorden ("die Schwanzfeder") beim Adlerschießen. Und fortan ging er in die Annalen des BSV als "Günter Kieselhorst" ein. (siehe Jubiläumsbuch S.
147)
Maigang 1976
Zu unserem alljährlichen Maigang wurden zwei fusskranke Bullenbacher mit der Ponykutsche (organisiert von Günther Theiling) zur Gastätte Bergmann in Oythe gefahren. Alle, die noch in Saft und Kraft standen, durften den Gang per pedes machen.
Es wurde kräftig gegrillt und gefeiert. Dennoch war Günter Kiesow langweilig und so spielte er mit einem Pfennig (so hieß die Währung für das kleinste Geldstück damals in Deutschland), den er in eine Bierflasche fallen ließ, und diese anschließend stetig drehte. Durch diese Bewegung müde geworden verabschiedete sich nach ca. 20 min der Flaschenboden - und Günter war um einen Pfennig ärmer. Den hat er nämlich nicht wieder gefunden.
Als es an der Zeit war, den Abend zu beenden, musste das Grillfeuer wegen der vielen Tannen unbedingt aus sein. Daraufhin schlugen alle Männer mit Saft und Kraft zwei Fliegen mit einer Klappe und löschten das Feuer kurzerhand mit ihren eigenen Feuerwehrschläuchen!
Schmücken 1976
Beim Schmücken und Kranzbinden für den Schützenkönig brachte Günter Kiesow alle Mitarbeitenden nach Hause. Als Letzter mußte er dann alleine in heimatliche Gefilde finden. Und das war fatal: Als er links statt rechts abbog, landete er in den Moorbachwiesen, wo er dann einen Schuh als "Fersengeld" zurück ließ.
Dieser Schuh wurde dann im Herbst von Fritz Müller bei der Ernte gefunden!
Kinderkönige
Wie kommen die Bullenbacher zu so vielen Kinderkönigen?
Ganz einfach!
Ein Gründungsmitglied der Bullenbacher, Pour-le-merite-Träger und ehemaliger Schützenkönig, legte jedesmal zu gegebener Zeit 100,- DM mit den Worten auf den Tisch: "Die dürft ihr behalten, wenn ihr den Kinderkönig macht!"
[Christian Imbusch allerdings ist ihn teurer zu stehen gekommen!]
(Zusammengetragen vom Stammtisch, der sich übrigens jeden 1. und 3. Dienstag um 19:30 Uhr im Vereinslokal "Petersburg" trifft.)
Eigene Geschichten, Erlebnisse und weitere Dönkes sind gern gesehen!
Bitte zwecks Veröffentlichung dem Stammtisch mitteilen.
Oder per E-Mail oder persönlich Kontakt aufnehmen.
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